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Finanzierung

Das Pflegezentrum soll nach klaren Vorgaben der Stadt Rapperswil-Jona von einem Investor realisiert werden. Damit eine hohe Qualität gewährleistet ist, entwickelt die Stadt das Projekt bis zur Baueingabe selbst. Auch danach behält sie maximalen Einfluss. Das Pflegezentrum wird im Auftrag der Stadt von der Stiftung RaJoVita betrieben. Diese betreibt bereits heute einen grossen Teil der Alterseinrichtungen in Rapperswil-Jona.

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Der Stadtrat hat für die Finanzierung des Bauprojekts drei Modelle geprüft: Finanzierung durch die Stadt, Gründung einer Aktiengesellschaft durch die Stadt und Finanzierung durch einen Investor. 

Nach Abwägen der Vor- und Nachteile strebt der Stadtrat eine Investorenlösung an. Gemäss Grobschätzung kostet das Pflegezentrum Schachen rund 63 Mio. Franken (+/– 15 %). Bei der Investorenlösung werden die Baukosten vom Investor übernommen. Zudem bestehen für die Stadt keine Baurisiken. Anders als bei der Eigenfinanzierung bindet die Fremdfinanzierung ausserdem nur minimale personelle Ressourcen.

Die Stadt behält maximalen Einfluss

Mit der Investorenlösung kann sich die Stadt auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren. Um trotzdem maximalen Einfluss auf die Gestaltung und Umsetzung des Pflegezentrums zu behalten, entwickelt der Stadtrat das Projekt bis zum Vorliegen der Baubewilligung selbst. Den entsprechenden Projektierungskredit haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 2018 bewilligt.

Der Investor beteiligt sich am Immobiliengeschäft. Er übernimmt den Mietvertrag mit der Stiftung RaJoVita, die das Pflegezentrum betreiben wird. Die Bedingungen für diesen Mietvertrag werden vorgängig zwischen dem Stadtrat und dem Stiftungsrat vereinbart. 

Durch die Leistungsvereinbarung zwischen der Stiftung RaJoVita und der Stadt ist die Qualität der erbrachten Pflegeleistungen langfristig garantiert. Die Kernaufgaben «Stationäre und ambulante Pflege» werden nicht aus der Hand gegeben.

Das Grundstück bleibt im Besitz der Stadt

Die Auswahl des Investors erfolgt im Rahmen eines Submissionsverfahrens. Dieses soll bis 2021 abgeschlossen werden. Das Grundstück bleibt im Eigentum der öffentlichen Hand und wird dem Investor im Baurecht abgegeben. Auf der Grundlage eines Baurechtsvertrags entrichtet der Investor der Stadt einen jährlichen Baurechtszins. Dieser Baurechtsvertrag wird den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern zur Abstimmung vorgelegt.