Hintergrundbilder projekt

Pflegezentrum

Ab 2023 betreibt die Stiftung RaJoVita im Auftrag der Stadt Rapperswil-Jona im Schachen-Quartier ein modernes Pflegezentrum mit 170 stationären Plätzen. Zusammen mit dem bestehenden Pflegezentrum Bühl sichert der Neubau den Bedarf an Pflegeplätzen in Rapperswil-Jona auf lange Sicht.

Haupteingang

Gebäude und Innenausstattung

Das Pflegezentrum besteht aus einem Hauptgebäude und aus je einem Flügelbau gegen Norden und Südwesten. Das zentrale Hauptgebäude verfügt über vier Stockwerke, die Flügelbauten über deren drei.

Die Bewohnerinnen und Bewohner leben in familiären und übersichtlichen Wohngruppen. In jeder Wohngruppe gibt es einen Essbereich und gemütliche Aufenthaltsnischen. Neben den gemischten Wohngruppen ist ein spezialisiertes Pflegeangebot für Menschen mit Demenz vorgesehen. Dazu gehört ein Demenzgarten mit einem Rundweg und verschiedenen Aufenthalts- und Sitzmöglichkeiten. Ausserdem sind Entlastungs- beziehungsweise Ferienangebote und eine Tagesstätte geplant.

Ein öffentliches Restaurant mit einer Terrasse sowie ein Veranstaltungsraum laden zum Verweilen ein. Verschiedene Dienstleistungen (Coiffeur, Podologie, Physio-, Ergo- und Aktivierungstherapie sowie Logopädie und Zahnarzt) runden das Angebot ab. Auch ein Andachtsraum wird eingerichtet.

Ein nachhaltiges Projekt

Das Pflegezentrum Schachen wird im Minergiestandard zertifiziert und orientiert sich an den Richtlinien des Standards für Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) und Minergie-ECO. Die Anlage wird in den Energieverbund Jona integriert, welcher das Abwasser aus der Abwasserreinigungsanlage ARA zur Produktion von Wärme nutzt. Zudem ist auf dem Dach eine Photovoltaikanlage geplant, und die Gebäude werden mit einer klimafreundlichen Holzfassade realisiert.

rajovita pflegezentrum

Weshalb ein neues Pflegezentrum?

Heute bestehen in Rapperswil-Jona drei Pflegezentren. Das Zentrum Bühl wurde in den vergangenen Jahren modernisiert. Die Infrastruktur der Zentren Meienberg und Bürgerspital entspricht den heute üblichen Standards jedoch nur noch bedingt. Aufgrund des baulichen Zustands, der beschränkten Platzverhältnisse sowie den denkmalpflegerischen Auflagen (Bürgerspital) ist ein betriebswirtschaftlich sinnvoller Aus- und Umbau nicht möglich. Die bisherigen Zentren Meienberg (RaJoVita) und Bürgerspital (Ortsgemeinde) werden deshalb aufgehoben. Die weiterbestehenden Wohn- und Betreuungsangebote sind bereits gut ausgelastet.

Gleichzeitig nimmt der Bedarf an altersgerechtem Wohnraum und an Pflege- und Betreuungsangeboten in Rapperswil-Jona stetig zu. Dies ist auf die steigende Einwohnerzahl und die demografische Entwicklung zurückzuführen.

Zusammen mit dem bestehenden Pflegezentrum Bühl und der Pflegewohnung Porthof West deckt das Zentrum Schachen den Bedarf für die Pflege und Betreuung betagter Menschen in Rapperswil-Jona langfristig ab. Das Pflegezentrum Schachen ist ein zeitgemässes und zugleich kostenverträgliches Bauvorhaben.

Betreiberin der beiden Zentren ist im Auftrag der Stadt die Stiftung RaJoVita. In der Stiftung sind seit 2008 ein Grossteil der heutigen Altersinstitutionen von Rapperswil-Jona sowie die Spitex vereint.